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Im Netz aufgeschnappt

Die heute nochmals verschäften Bestimmungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie dienen insbesondere der Verhinderung einer Überlastung unseres Gesundheitssystems, auch wenn es weltweit als eines der besten gilt. Zu dieser Einschätzung passen nicht so recht die Meldungen, dass in vielen Kliniken ein Notstand an Personal, Geräten und Schutzmitteln herrscht. Nachfolgend aber mal ein paar positive, im Internet bei seriösen Quellen zusammengetragene Nachrichten die zeigen, dass hier jetzt einige Dingen in Gang kommen und hoffentlich bleiben.

Desinfektionsmittel

In einer gemeinsamen Aktion sichern jetzt der Verband der chemischen Industrie (VCI) und der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) die Notfallversorgung der deutschen Krankenhäuser mit Desinfektionsmitteln, die Operation läuft Mitte der Woche an und soll für eine ganze Weile reichen (ca. 750.000 Ltr.).

Atemschutzmasken

Auch hier zeichnet sich Besserung ab. Das Gesundheitsministerium hat vor einiger Zeit Millionen Masken bestellt, die derzeit an die Bundesländer ausgegeben werden. So kamen am Freitag rund 800.000 Stück in Bayern an. Und auch die Industrie trägt zur Behebung des Engpasses bei. So stellt der Textilhersteller Trigema einen Teil der Produktion auf die Herstellung von Schutzmasken um. Andere Unternehmen, wie die Autobauer BWM, VW und Daimler, wollen ihre Vorräte an Schutzmasken den Krankenhäusern zur Verfügung stellen.

Beatmungsgeräte

Hier sind wir in der glücklichen Lage, mit Dräger eines der weltweit führenden Unternehmen im eigenen Land zu haben. Bei dem Unternehmen in Lübeck sind zusätzliche 10.000 Geräte für deutsche Kliniken bestellt. Die Produktion wurde bereits verdoppelt und soll weiter ausgebaut werden, damit die Geräte möglichst schnell in den Kliniken ankommen.

Zusätzliches Krankenhauspersonal

Vor dem Hintergrund, dass der Virus insbesondere für ältere Menschen gefährlich ist, erscheint die diskutierte Reaktivierung im Ruhestand befindlicher Ärzte und PflegerInnen eher nicht sinnvoll. Hilfe kommt aber vom medizinischen Dienst der Bundeswehr und einer großen Zahl der insgesamt 93.000 in Deutschland Medizin studierenden, die sich freiwillig melden und durch die Schließung der Universitäten derzeit auch zeitliche Freiräume haben.

Noch keine beruhigenden Infos habe ich für die Hamster unter uns, ich gehe aber mal davon aus, dass die WEPA alles gibt, um das anscheinend größte Problem vieler Privathaushalte zu lösen:–(

Ich wünsche einen guten Start in eine sicher wieder herausfordernde Woche, bleibt tapfer und gesund!

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